Praxis für Physiotherapie & Shiatsu Christine Barnstorf-Holste Tel.: 05365 -94 20 900 Tel.05365- 94 20 900
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Ein Therapiebegleithund-Team in der   Physiotherapie

 

Das Therapiebegleithund-Team besteht aus einem Menschen und seinem Hund.

 

 

Vorstellung des Therapiebegleithund-Teams:

 

Silas ist ein Austrainlien Sheperd Rüde.

Er wurde am 25.05.2015 geboren und lebt seitdem er 8 Wochen alt ist bei mir.  

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund-Team habe ich, Renée-Marie Lutsch, noch im selben Jahr begonnen.

Nach dem Theorieteil folgte unser gemeinsamer Ausbildungsstart im April 2016.

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund-Team in der Physiotherapie -nach der Steinfurter Therapie- und Pädagogikbegleithunde Methode- setzt eine physiotherapeutische Ausbildung des Hundeführers, also mir, voraus. Diese habe ich im August 2011 erfolgreich abgeschlossen und arbeite seitdem als Physiotherapeutin.

Seit September 2014 unterstütze ich Christine Barnstorf-Holste in Ihrer Praxis.

Mit der Ausbildung zum Steinfurter Therapiebegleithund-Team erweitere und vertiefe ich meine Arbeit als Physiotherapeutin.

Dabei gehen die Aufgaben und Fähigkeiten eines Therapiebegleithundes weit über die Ziele eines Besuchshundes hinaus. Wir verfolgen hierbei auch immer ein physiotherapeutisches Ziel, dass durch die Planung und Behandlung eines Therapeuten sowie die Unterstützung eines Therapiebegleithundes erreicht werden soll.

Derzeit befinden Silas und ich uns in den Prüfungsvorbereitungen.

Die Prüfung wird durch den Berufsverband Therapiebegleithund Deutschland e.V. abgenommen.

Um die Professionalität eines Therapiebegleithunde-Teams zu gewährleisten, findet alle zwei Jahre eine Nachprüfung statt.

Außerdem wird der Hund regelmäßig einem Tierarzt vorgestellt und ist in der therapeutischen Arbeit dementsprechend versichert.  

 

 

Welche Charaktereigenschaften sind für einen Therapiebegleithund wichtig?

-  Gelassenheit

- freut sich über jeden

- zutraulich

- verzeiht schnell und immer wieder

- hält schrille Schreie und Lärm aus

- erschreckt nicht bei ungeschickten Bewegungen

- nicht zu schmerzempfindlich

- arbeitet gerne

- gut motivierbar über Futter oder Spieltrieb

 

 

Wo kann der Therapiebegleithund in der Physiotherapie eingesetzt werden?

bei orthopädischen, chirurgischen oder neurologischen Krankheitsbildern wie

   z.B. nach Operationen an Schulter, Knie und Hüfte (z.B.  TEP), bei Frakturen,

          Schlaganfallpatienten oder Patienten mit Parkinson.

- im Altenheim (Einzel- oder Gruppentherapie)

- in Schulen (Hunde-AG, Gruppentraining)

- im Kinderheim

- im Wohnheim

- bei Hausbesuchen

- bei passiven Therapieeinheiten (z.B. Lymphdrainage), bei denen auch nur die Anwesenheit eines Hundes        

  für Entspannung sorgen kann

 

 

Worin liegt der therapeutische Nutzen einen Therapiebegleithund einzusetzen?

Der Hund begegnet jedem Patienten völlig wertfrei.

Er fragt nicht nach Intelligenz, Fähigkeiten oder Aussehen.

Er kann Freund und Motivationstrainer sein.

Dem Patienten helfen Ängste oder Spannungen abzubauen und ein Brückenbauer/ Eisbrecher zum Therapeuten sein.

Die Übungen fallen dem Patienten leichter, da sie spielerisch mit dem Hund gemeinsam durchgeführt werden können.

Das Verantwortungsbewusstsein wird geschult und gleichzeitig lernt der Patient Rücksicht zu nehmen und Regeln einzuhalten.

 

Förderziele beim Einsatz eines Therapiebegleithundes in der Physiotherapie sind Schulung von:

-  Körperwahrnehmung

-  Körperbewusstsein

-  Gleichgewicht

-  Grob- und Feinmotorik

-  Koordination

-  Eigenaktivität   

 

 

Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert  jeden Augenblick zu genießen.

(Marla Lennard)

 

 

 

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